Sonntag, 1. November 2015

„Eiolo“ und „Inarda“ – Teil 5


Es ist der 31.10.2015, 22:40 Uhr.

Nach fast einer Woche, in der ich beruflich unterwegs war und sehr viel zu tun hatte, und in der mir auch durch meine physische und mentale Verfassung das Schreiben unmöglich war, bin ich jetzt bereit die nächsten Informationen zu Papier zu bringen.

Zur Erinnerung: In Teil 4 ging es vor allem um Kommunikation.


Eiolo setzte fort:
„Ausgehend von der Kommunikation möchte ich nun auf einige Aspekte eurer derzeitigen Lage
eingehen. Dies betrifft vor allem jene Aspekte, mit denen ihr derzeit täglich konfrontiert seid. Hier sei
darauf hingewiesen, daß wir nicht jede eurer Denkweisen voll und ganz nachvollziehen können. Wir
nehmen anders wahr als ihr. Ich werde also versuchen mich einerseits in eure Denkweise zu begeben,
andererseits aber auch eine Betrachtung aus unserem Blickwinkel, aus unserer Sichtweise, mit
einzubringen.

Grundsätzlich mischen wir uns nicht in euer politisches, wirtschaftliches oder gesellschaftliches Leben
ein. Dies ist euch bekannt. Doch es gibt einen Aspekt, der auch für uns sehr stark wahrnehmbar ist,
der von vielen auf der Erde zur Zeit ausgesendet wird. Es ist der Aspekt der Angst. Und wenn Angst in
der von uns wahrgenommenen Schwingung ist, dann schauen wir genauer hin. Dann ist es für uns
interessant die Geschehnisse näher zu betrachten. Wir involvieren uns dabei nicht in diese Angst,
sondern versuchen die Ursachen zu ergründen – das Dahinterliegende zu sehen.
Ein wesentlicher Angstfaktor ist bei euch derzeit das Thema Flüchtlinge. Hier kommen, aus unserer
Sicht, mehrere Angstfaktoren gleichzeitig zum Tragen. Zum einen die Angst vor allem Fremden.
Weiters die Angst vor dem Unbekannten. Und dann stellt auch die Angst vor der Zukunft einen
wesentlichen Faktor dar. Alle drei Faktoren – es gibt sicherlich noch mehr, jedoch möchte ich bei
diesen drei Hauptfaktoren bleiben – spielen ursächlich zusammen. Um diese zur Transformation in
den Vordergrund zu bringen habt ihr das Thema Flüchtlinge ‚gewählt‘. Damit meine ich, daß es für die
meisten keine bewußte Entscheidung war, sondern die von einigen Wenigen. Jedoch ist es zu diesem
Zeitpunkt des gesamten Prozesses sehr wichtig, daß auch dieses Thema Angst noch oben kommt.
Denn es ist das was ihr am meisten verdrängt, was euch am meisten daran hindert Entscheidungen zu
treffen – ja sogar euch daran hindert ihr selbst zu sein. Ich möchte euch, in dem ich dies anspreche, in
keinster Weise tadeln. Nein. Bestimmt nicht. Ich möchte es ganz offen ansprechen und, so meine
Hoffnung, euch eine Möglichkeit eröffnen mit dieser Angst, und mit jeder Angst, umzugehen – sie zu
transformieren.
Das Flüchtlingsthema zeigt alle diese Aspekte in einer Form auf, die unmißverständlich ist. Doch laß
uns auch darüber sprechen was wir von dieser Massenbewegung der Menschen halten und wie wir
diese erleben. Eines vorweg: Wäre sie nicht im Gesamtpotential vorhanden, dann würde – ja könnte –
sie gar nicht stattfinden. Dass es diese gibt zeigt, daß auch hier zu recht davon ausgegangen werden
kann, daß dies ebenso in der göttlichen Ordnung ist. Das mag vielleicht etwas schwer zu verstehen
sein. Alleine die Tatsache, daß etwas überhaupt IST zeigt schon, daß es aus dem SEIN kommt.
Sicher, die Hintergründe warum gerade jetzt diese Massenbewegungen stattfinden sind sehr vielfältig
und von vielen dieser Gründe werdet ihr schon gelesen oder gehört haben. Es gibt einen Begriff, der
all diese Gründe zusammenfaßt – und der ist ‚Macht‘.
Es gibt Kräfte auf der Erde, die ihren Einfluß auf alle Menschen ausweiten wollen. Aus irdischer Sicht
kann dies auch dadurch erreicht werden, daß ein Gebiet fast oder ganz menschenleer gemacht wird
um dort eine Basis, eine Machtbasis, zu errichten. Dies – und das ist gegenwärtig der Fall – ist um so
effizienter, wenn es in einer Region geschieht in der man noch größeren Einfluß als bisher erreichen
will. Es wird euch ganz exakt das Muster vor Augen geführt. Zuerst Destabilisierung der Region, dann
Vertreibung aus der Region, dann Machtergreifung in der Region und schließlich Ausweitung dieser
Macht auf die gesamte Region, beziehungsweise auf die nähere und fernere Umgebung – immer
weiter und weiter.
Wie gesagt, ein Aspekt dabei ist die Vertreibung der Menschen aus den Gebieten. Hier sind es vor
allem jene, die der neuen Macht Widerstand leisten könnten. Darum sind auch so viele – ihr würdet
Intellektuelle sagen – unter den Flüchtlingen. Die armen Menschen, jene die sich eine Flucht nicht
leisten können, werden entweder mit den nötigen Mitteln versorgt um gehen zu können, oder müssen
in der Region bleiben um der Macht – ich weiß es klingt hart – als Sklaven zu dienen. Die Macht
braucht Menschen, die für sie arbeiten und deren Befehle ausführen.
Ich weiß, daß klingt jetzt recht hart, doch erscheint mir dies der wichtigste Aspekt zu sein, wenn ich es
- wie vorhin bereits erwähnt – aus der menschliche Sicht betrachte.
Sobald die so in Gang gesetzte Bewegung der Menschen in eure Region kommt, treten mehrere
Faktoren zu Tage. Einer der hier wesentlichsten ist sicherlich der Unterschied in den Kulturen. Fällt dir
eigentlich auf, daß unterschiedliche Kulturen vor allem mit unterschiedlichen Religionen, und
umgekehrt, zu tun haben?“
Zugegeben – der Gedanke ist mir schon mal gekommen.
„Die Trennung und Aufspaltung der Menschheit hat – aus Sicht jener die dies initiiert haben – perfekt
funktioniert. Und nur deshalb, weil eben diese Unterschiede da sind, weil das anders und unbekannt
ist, deshalb habt ihr Angst davor.“
Inarda meldete sich zu Wort.
„Um noch etwas tiefer in diesen Gedanken einzusteigen, setze ich an diesem Punkt fort. Wir haben
uns bereits über Differenzfrequenzen unterhalten. Nun, dies könnte man nun auch so bezeichnen.
Wobei es eher eine Umschreibung zur Vereinfachung ist. Es braucht nicht einmal die Begegnung mit
dem Fremden, mit dem Unbekannten, um Angst – oder zumindest ein Unwohlsein – auszulösen.
Schon der Gedanke daran an das ‚was wird sein‘, ‚was kann sein‘, und so weiter, bewirkt, daß das
Gefühl der Angst hoch kommt. Hört einmal genau auf eure Fragen, die ihr in Gedanken oder auch als
gesprochene Worte stellt. Sie haben fast immer das gleiche Muster. Die Fragen sind meistens an die
Zukunft gerichtet. Auf den Punkt gebracht bedeutet dies, daß die Faktoren Fremd, Unbekannt und
Zukunft im Grunde ein einziger Faktor sind. Keiner von euch weiß was kommt, was am nächsten Tag,
ja nicht einmal was in der nächsten Sekunde passiert. Ängste entstehen also dadurch, daß ihr die
Gedanken, die im Jetzt entstehen, in die Zukunft projiziert. Wenn dies nicht gemacht würde, dann
gäbe es keine Angst. Siehst du, mein Lieber, warum wir immer sagen daß ihr im Hier und Jetzt Sein
sollt? Genau deshalb – damit ihr euch selbst aus dem Gefängnis der Angst befreien könnt.“
Puhh. Wenn ich jetzt beim Schreiben so darüber nachdenke, dann stimmt das absolut. Da planen wir
und denken über die Zukunft nach – wofür? Wir kennen nur eines und das ist das Jetzt.
Finde ich ehrlich gesagt jetzt wirklich großartig die Beschreibung von Inarda.
„Wie können wir erreichen, was hilft uns dabei, daß wir uns leichter tun im Hier und Jetzt zu leben?“,
fragte ich Inarda.
„Es geht nicht darum im Hier und Jetzt zu Leben sondern im Hier und Jetzt zu denken. Diese
Klarstellung ist insofern bedeutend, da euer Leben das Ergebnis eurer Gedanken ist. Also ist es der
Gedanke selbst den wir betrachten müssen.
Die meisten deiner Gedanken nimmst du nicht bewußt wahr. Sie kommen und gehen – und doch sind
sie da und erschaffen so deine Realität. Es geht also darum, daß du dir bewußt wirst was du denkst
und wie du denkst. Nicht um die Gedanken zu kontrollieren. Das ist der falsche Ansatz. Gedanken zu
kontrollieren geht nur wiederum über Gedanken. Dies würde eine Einengung, den Fokus wenn du so
willst, auf die Kontrolle legen. Ihr werdet immer wieder darauf hingewiesen, auch von vielen unserer
Kollegen von anderen Sternensystemen die mit einzelnen Menschen in Verbindung stehen, daß ihr
euch eurer Gedanken bewußt werden müßt. Ich sage absichtlich müßt. Durch dieses ständige darauf
aufmerksam machen geschieht in euch etwas sehr Interessantes. Ihr beginnt damit, daß es euch
auffällt was ihr gerade gedacht habt. Dies ist der erste und wohl wichtigste Schritt in eurer
Entwicklung hin zu dem bewußten Wesen, dessen ihr auserwählt seid wieder zu sein. Sobald ihr damit
anfangt, daß euch auffällt was ihr denkt und wie ihr denkt habt ihr die Möglichkeit eine Veränderung
zu erwirken. Euer Gehirn ist sehr lehrreich in diesen Dingen und beginnt sich, praktisch von selbst, auf
eure – in diesem Bereich – veränderte Wahrnehmung einzustellen. Dies bewirkt, daß ihr automatisch
beginnt anders zu denken. Ihr braucht da gar nichts zu machen. Es geschieht einfach. Die
Selbstkontrolle eurer Gedanken – um auch diesen Aspekt anzuführen – ist in dieser Entwicklung auch
dadurch hinderlich, daß ihr euer Gehirn mit Sätzen wie ‚das darf ich nicht denken‘, ‚es ist nicht richtig,
das ich das denke‘, und so weiter, programmiert. Ihr wärt also ständig in diesem Gedankenfeld
drinnen. Was wiederum zur Folge haben würde, daß sich eure Gedanken um diese Gedanken drehen
und somit eure Entwicklung blockiert. Wahrzunehmen was und wie man denkt dagegen ist eine
Ausdehnung, eine Erweiterung, eurer Bewußtheit. Bewußtheit ist die Grundlage des Bewußtseins –
des bewußten Seins. Vereinfacht gesagt ist Bewußtheit der bewußte Zustand des Denkens und
Fühlens. Etwas das also ursächlich mit eurem Selbst zu tun hat. Bewußtsein schließt diese Bewußtheit
an das Ganze, an das Alles-Was-Ist, an.
Ich hoffe, daß ich dies einigermaßen verständlich erläutern konnte.“
Anmerkung:  In so einigen Gesprächen mit einem Freund haben wir gemeinsam dieses Thema
bereits erörtert. Umso mehr macht es mir nun Freude, daß auch Inarda dies
angesprochen hat.
„Wenn ihr euch also eurer Gedanken bewußt seid, dann geschieht es auch automatisch, daß ihr euren
gedanklichen Fokus nicht mehr auf die Zukunft legt. Zumindest nicht mehr in der Form was alles sein
könnte, was getan werden sollte, und so weiter. Ihr habt in eurer Sprache diese Wörter wie ‚könnte‘
und ‚sollte‘ und so einige mehr, die von euch so gerne verwendeten sogenannten Konjunktive. Du bist
jetzt vielleicht erstaunt, daß ich das Wort ‚Konjunktiv‘ kenne und verwende obwohl dies eher in den
Bereich von Eiolo fällt. Wie schon gesagt, studiere ich die Menschen. Dabei fallen mir die vorhin
genannten Wörter immer wieder auf. Natürlich wollte ich auch wissen wie ihr diese Wörter nennt.
Und deshalb kenne ich das Wort ‚Konjunktiv‘.
Ich finde es höchst spannend was gerade diese Wörter bei der irdisch-menschlichen Rasse bewirken.
Es sind Wörter die hauptverantwortlich dafür sind, daß ihr eure Gedanken sehr oft in die Zukunft
richtet. Denn genau das bewirken diese Wörter. Sie versuchen eine Vorstellung von der Zukunft in das
Jetzt zu transportieren. Da die Zukunft jedoch ungewiß ist, löst dieser Prozess bei vielen Menschen die
bereits erörterten Ängste aus.
Noch etwas Grundsätzliches dazu bevor wir dieses Thema abschließen. Wir sagen nicht, daß es falsch
ist in die Zukunft zu denken. Wir bitten euch lediglich darum dies bewußt zu tun und in dem Sinne zu
tun, daß ihr der Zukunft mitteilt was eure Absicht ist in der vor euch liegenden Zeit zu tun. Denn diese
Art zu denken transportiert das Jetzt in die Zukunft und schafft so die Basis für eure weiterführende
Realität. Ob es dann auch so kommt oder wie es dann kommt, das erfahrt ihr wiederum dann wenn
die Zukunft zum Jetzt geworden ist.“
Hiermit, um 0:40 Uhr, beende ich das Schreiben.
Es ist für mich jedesmal wieder faszinierend wie leicht es geht dies alles zu tippen. Der große Vorteil
ist, daß ich nicht darüber nachzudenken brauche was ich hier schreibe und wie ich was formuliere.
Ich kann es, so wie bei dem schon öfter zitierten Diktiergerät, einfach in mir ablaufen lassen und
entsprechend auf den Computer übertragen.
Da ich gerade heute sehr viele Rückmeldungen zu den Teilen 1 bis 4 erhalten habe, möchte ich die
Gelegenheit nicht verstreichen lassen, euch dafür ganz, ganz herzlich zu danken.
Es ist eine so große Freude für mich, daß diese Informationen so viele erreichen und, wie ihr mir
durch eure Rückmeldungen bestätigt, auch etwas damit anfangen können. Ein von tiefstem Herzen
gesprochenes und gefühltes „Dankeschön“ an euch und an alle, die diese Informationen auf ihre
Websites stellen und so vielen Lesern zugänglich machen.
Gerhard Praher, 01.11.2015, gerhard@aeri.at