Mittwoch, 21. Oktober 2015

„Eiolo“ und „Inarda“ – Teil 3

20.10.2015, 23:30 Uhr

Reichlich spät um mit dem Schreiben des nächsten Teiles zu beginnen. Doch der Impuls war so stark,

daß ich nicht anders kann als in die Tasten zu klopfen.

Für jene Leser, die neu dazu kommen, empfehle ich zumindest das Ende des 2. Teiles zu lesen. Denn

es geht jetzt dort weiter, wo der 2. Teil geendet hat. Und zwar mit den Ausführungen von Inarda.

„Gerade die irdisch-menschliche Rasse ist für uns, und damit auch für mich, sehr interessant. Ihr seid

in eurem Prozess an einer Stufe angelangt, die zwar auch andere Zivilisationen bereits gegangen sind,

jedoch präsentiert sich dies bei euch in einer doch recht anderen Form. Ich sprach davon, daß sich

eure Biologie aufgrund der Veränderung des Kohlenstoffatoms umstellt. Ihr habt dafür den Begriff

‚kristallin‘ gewählt. Nun, dies ist eine Annäherung an das was tatsächlich passiert. Bleiben wir jedoch

vorerst bei diesem, für euch verständlichen, Begriff.

Kristallin bedeutet nicht, daß ihr euch in einen physikalischen Zustand begebt, in dem sich Kristalle
befinden. Nein. Ihr bleibt Menschen aus Fleisch und Blut. Was sich jedoch ändert ist die Struktur der
Zusammensetzung der einzelnen Bauteile aus dem euer gesamter Körper besteht. Diese Bauteile
entwickeln sich hin zu einer geringeren Dichte. Das ist auch der Grund dafür, daß ihr immer wieder
eine Art ‚Auflösungserscheinung‘ verspürt. Viele von euch haben immer wieder das Gefühl sich kaum
bewegen zu können, oft verbunden mit Muskel- und Gelenksschmerzen. Dies kann durchaus mit
Entzugserscheinungen verglichen werden. Die Zellen eures Körpers sind an bestimmte Stoffe, nennen
wir sie Nährstoffe, gewöhnt – vor allem an eine bestimmte Zusammensetzung dieser Nährstoffe. Nun
bekommen die Zellen, oder auch Körperteile wie die Muskeln, zwar nach wie vor die gleichen
Nährstoffe, doch hat sich die Zusammensetzung dieser Nährstoffe verändert. Deshalb reagieren die
Muskeln – wobei diese hier als Beispiel dienen. Es ist nicht so einfach es wirklich verständlich zu
beschreiben, was sich da genau abspielt, jedoch will ich es versuchen. Ich muß dazu allerdings etwas
weiter ausholen. Und zwar ist es hier notwendig, daß ich das Wesen von Licht beschreibe.
Ich meine damit weder euer künstliches Licht, noch jenes das von eurer Sonne kommt. Was ich hier
versuche zu beschreiben, kann durchaus als plasmatisches Licht tituliert werden. Die Lichtpartikel, um
die es hier geht, sind in fluider Form. Sie entziehen sich jeder Beschreibung eurer Teilchenphysik.
Diese fluide Form, die Träger jener Frequenzen ist, die die Umwandlung von wellen- zu pulsartigen
Schwingungen bewirkt, ist kein sichtbares Licht. Zumindest ist es das für euch nicht. Stell dir vor diese
nicht-materiellen Teilchen mischen sich mit Materieteilchen. Diese werden sozusagen mit diesem
Licht ‚genährt‘. Das Ergebnis dessen ist, daß die Dichte der Atome und Moleküle verringert wird. Diese
dadurch abnehmende Dichte wiederum bewirkt, daß der irdisch-biologische Körper als Ganzes in
einen Zustand übergeht, den ihr auch als Lichtkörper kennt. Zugegeben, das klingt alles sehr nach
Physik. Und tatsächlich ist es so, daß Biologie vor allem Physik ist.“
Ich war mir zu diesem Zeitpunkt wohl nicht so sicher ob ich das alles verstand. Jetzt, wo ich es
schreibe, erscheint es mir wesentlich klarer. Ich schließe das daraus, daß ich Inarda fragte: „Heißt
das, daß ich mir meinen Körper dann als irgendwie leuchtend vorstellen kann?“
„In gewisser Weise ja. Du erinnerst dich an die Ausführungen zum Thema Sonne?“
(Anmerkung: Dieses Thema wird im 1. Teil besprochen)
„Ja. Daran erinnere ich mich.“, sagte ich.
„Wir haben dabei davon gesprochen, daß wir auf der Oberfläche unserer Heimatplaneten die
Frequenzen, die letztendlich das Licht bilden, nichts mit bekommen. Genauso verhält es sich auch mit
eurem Körper. Ihr selbst werdet die Veränderungen eures Körpers vermutlich am wenigsten merken.
Denn auch hier gilt das Prinzip der Resonanz. Nur in der Resonanz ist es wahrnehmbar. Jedoch, und
dessen sei dir gewiß, wirkt sich das nicht nur auf den Körper, sondern auf euer gesamtes Sein aus.
Und somit auch auf jene Aspekte, die mit Wahrnehmung und Bewusstsein zu tun haben.“
Daraufhin ergriff Eiolo wieder das Wort.
„Wir werden noch auf das Bewusstsein zurückkommen. Ich möchte dir jedoch zuvor einen anderen
Aspekt näher bringen, der auf das irdische Leben einen sehr bedeutenden Einfluss hat. Ich spreche von
der Präzession, der Neigung der Erdachse.“
Da mich dieses Thema besonders interessierte sagte ich zu Eiolo: „Wunderbar ! Ein
hochinteressantes Thema für mich.“
„Die Schrägstellung der Erdachse, wie sie derzeit ist, wird nicht so bleiben. Soviel vorweg. Ich brauche
hier nicht die Bedeutung dieser Schrägstellung zu beschreiben. Diese ist mit den irdischen Jahreszeiten
mehr als deutlich sichtbar. Jedoch wird es wichtig sein auch darauf einzugehen, wie sich eine
Veränderung der Neigung auf das Wetter und das Klima der Erde auswirkt.
Stell dir die Erde als Kreisel vor. Je langsamer sich der Kreisel dreht, desto mehr kommt er ins
schlingern. Das obere Ende des Kreisels wandert immer mehr nach außen und beschreibt damit einen
immer größer werdenden Kreis. Die Erde ist so ein Kreisel. Derzeit hat sie jene
Umdrehungsgeschwindigkeit, die dazu führt, daß die Erdachse also in dieser Schräge – derzeit sind es
ca. 22° - relativ stabil ist.“
(Anmerkung: Laut Wikipedia sind es 23,44°. Diese Angabe scheint also nicht so ganz den Tatsachen zu
entsprechen.)
„Beschleunigt sich nun die Rotationsgeschwindigkeit, so stellt sich die Erdachse immer mehr auf – bis
sie, im besten Falle, senkrecht steht. Es gab bereits mehrere Ereignisse in eurer jüngeren
Vergangenheit, die zu einer Beschleunigung geführt haben. Diese Beschleunigungen werden vor allen
von Erdbeben verursacht. Hier kommt riesige Masse in Bewegung, oder auch Wasser bei Seebeben.
Geht die Hauptbewegungsrichtung in jene, die der Richtung der Erddrehung entspricht, so wird die
Erde beschleunigt und die Erdachse richtet sich mehr auf. Die Umdrehungsgeschwindigkeit der Erde
um die eigene Achse, also um die Erdachse, erhöht sich. Was natürlich auch bewirkt, daß eure Tage
kürzer werden. Oder anders gesagt, daß sich Tag und Nacht, wenn auch nur geringfügig, verschieben.
Es braucht keine großartige Beschleunigung, daß sich die Erde wieder aufstellt. Sobald die
Rotationsgeschwindigkeit um ca. 300-400 Mikrosekunden zunimmt, geht die Erdachse langsam in die
vertikale Lage über, die sie einst hatte. Die irdischen Wissenschaftler gehen davon aus, daß die
Erderotation sich immer mehr verlangsamt. Ich kann dir sagen, daß genau das Gegenteil der Fall ist.
Am deutlichsten merkt ihr dies bereits dadurch, wie ihr die Länge eines Tages wahrnehmt. Oft habt
ihr den Eindruck, daß ein Tag derzeit wesentlich schneller vergeht als früher. Dies ist nicht nur jenes
Gefühl, das ihr wahrnehmt, sondern tatsächlich so. Die Beschleunigung ist eine Tatsache. Jedoch
findet sie in einem Maße statt, die das Überleben aller Wesen auf der Erde nicht gefährdet. Die
Angabe 300-400 Mikrosekunden ist eine für die Lebewesen kaum wahrnehmbare Beschleunigung.
Allerdings, und das sei ebenfalls erwähnt, ist dies die Angabe jener Geschwindigkeitszunahme, die
benötigt wird damit sich die Erdachse wieder gerade stellt. Wieviel die Zunahme der
Rotationsgeschwindigkeit allerdings tatsächlich steigen wird, läßt sich zum gegenwärtigen Stand der
Entwicklung nicht genau sagen. Sie wird aber in keinem Fall lebensbedrohend ausfallen. Und diese
Beschleunigung wird langsam vor sich gehen. Eine genaue Zeitangabe läßt sich jedoch dazu nicht
machen, da es noch viele weitere Parameter gibt, die hier eine Rolle spielen. Vor allem sei der
kosmische Einfluß erwähnt. Dieser hat vor allem mit der Aktivität eurer Sonne, sowie den Regionen im
Kosmos zu tun durch den sich euer gesamtes Sonnensystem bewegt. Denn eure Erde dreht sich nicht
immer auf der gleichen Runde um die Sonne. Euer Sonnensystem ist, genauso wie unseres, wie alle
Galaxien, in ständiger Bewegung. Somit gelangt die Erde bei ihrer Umdrehung um die Sonne niemals
genau an jenen Punkt zurück den sie ein Jahr davor passiert hat. Es gibt keinen Stillstand – in keinem
der vielen, vielen Universen. Alles ist immer in Bewegung, in Rotation. Und in dieser Rotation in
perfekter Abstimmung zueinander. Somit ist vielleicht auch verständlich, warum eine Veränderung,
die auf einem Planeten wie der Erde vor sich geht, auf das Gesamtgefüge Einfluss hat.“
„Ist das der Grund warum von so vielen Zivilisationen so großes Interesse an den Vorgängen auf der
Erde besteht?“, fragte ich nach.
„Jede Veränderung in einem Teil des Ganzen hat Auswirkung auf das Ganze.“, übernahm nun Inarda.
„An dieser Stelle möchte ich einen dir bekannten Vergleich machen. Stell dir eine Apparatur vor, die,
sagen wir 100 Zahnräder hat. Veränderst du eines davon, so veränderst du damit die gesamte
Apparatur. Und so ist es auch mit der gesamten Schöpfung.
Die Interessen der Sternenvölker sind jedoch recht unterschiedlich. Manche sind an den physischen
Veränderungen, andere wiederum an den – nennen wir es spirituellen – Veränderungen interessiert.
Letztendlich kann das Physische vom Geistigen nicht getrennt werden. Das eine ist Bestandteil des
anderen. Es ist nicht nur so, daß es sich jeweils ergänzt, sondern als integraler Aspekt gesehen werden
kann. Nichts ist voneinander getrennt – absolut nichts.“
Eiolo fuhr dann seine Ausführungen zu den Veränderungen durch die Aufrichtung der Erdachse fort.
„Da die Erde durch diese Senkrechtstellung wieder gleichmäßig mit Wärme und Licht geflutet wird,
verändert sich auch euer Klima. Es wird milder und ausgeglichener. Was ihr derzeit als Erderwärmung
bezeichnet ist nichts anderes als die ersten sichtbaren Wirkungen dieses Vorgangs. Mir ist durchaus
bekannt, daß eure Wissenschaftler auch immer wieder davon sprechen, daß sich zwar die Erde
erwärmt, ihr jedoch auf eine Eiszeit zusteuert. Dies kann ich allerdings aus unserer Sicht nicht
bestätigen. Ich räume allerdings auch ein, daß es in bestimmten Gebieten der Erde durchaus zu einer
Abkühlung kommen kann. Jedoch nicht den ganzen Planeten betreffend. Diese Abkühlung kann als
Folgeerscheinung der Veränderungen der Erdachse – oder auch als Verursachung der Veränderung
der Erdachse – angesehen werden. Erdbeben zum Beispiel spielen eine Rolle bei der
Erdbeschleunigung. Die Erdbeschleunigung wiederum kann – und wird – weitere Erd- und
Wassermassen in Bewegung bringen, die dann auch zu vermehrten Vulkanausbrüchen führen
werden. Durch die Asche, die dadurch in die Atmosphäre geschleudert wird, kommt es zu einer
Abdeckung der Einwirkung der Wärmestrahlen auf die Erdoberfläche. Dadurch kommt es zu einer
Abkühlung. Ich weiß, daß dies Aspekte sind, die durchaus auch Angst auslösen können. Doch kann ich
dir sagen, daß die Auswirkungen auf das Leben auf der Erde sehr gering sein werden. Eure Erde ist
sehr bestrebt, daß sich die Beben- und Vulkanaktivität vor allem in Gebieten zeigen wird, die gering
bis gar nicht bewohnt sind. Hier ist es jedoch dem Wesen Erde selbst überlassen wo und wie diese
Aktivitäten genau auftreten werden. Eure Erde ist ein Lebewesen, eines das die Möglichkeit hat aus
sich heraus und für sich selbst Entscheidungen zu treffen. Da sie jedoch bereits vor langer Zeit
beschlossen hat, daß sie den gesamten Prozess, den auch sie durchläuft, mit intaktem Leben auf der
Oberfläche und in ihrem Inneren zu gehen, werden diese Entscheidungen entsprechend ausfallen.“
Und wieder ist die Zeit beim Schreiben wie im Flug vergangen. Es ist bereits der 1:20 Uhr.
Es warten noch viele Informationen darauf niedergeschrieben zu werden. Da habe ich wohl in
nächster Zeit noch so einiges zu tun…
Gerhard Praher, 21.10.2015, gerhard@aeri.at