Montag, 7. Dezember 2015

„Eiolo“ und „Inarda“ – Teil 14

Es ist der 06.12.2015, 23:17.

Nach mehr als einer Woche bekam ich heute wieder den Impuls den nächsten Teil zu schreiben. Zwar

war er auch vor 2 Tagen schon da, aber sehr schwach – was auch meinem Zustand an diesem Tag

entsprach. Ich konnte einfach nicht. Ich hatte nicht die Kraft zu schreiben.

Überhaupt war es eine Woche so einiger Aufs und Abs. Was ich an mir, speziell bei den Abs,

beobachten konnte war, daß ich mich vielfach nicht mehr hineinziehen ließ, sondern eher die Rolle

des Beobachters einnahm. Ich habe das Gefühl, daß dies immer leichter geht und gehen wird.

Eiolo setzte fort:
„Um diesen Zugang, diese Wahrnehmbarkeit näher zu erläutern möchte ich dies anhand eines
Beispiels tun. Stell dir ein Fenster vor, eine Glasscheibe, die stark verschmutzt ist. Du siehst kaum
hindurch. Alles was sich auf der anderen Seite dieser Glasscheibe abspielt ist – wenn überhaupt – nur
schemenhaft für dich wahrnehmbar. Dies entspricht dem Zustand in dem ihr für lange Zeiten ward.
Nun wird das Fenster gereinigt, der Schmutz entfernt. Und zum ersten Mal siehst du wirklich was da
draußen ist. Es mag dich vielleicht erschrecken, oder es mag dich erfreuen – wie auch immer. Du
siehst es mit deinen eigenen Augen. Die Glasscheibe ist transparent geworden, durchsichtig. Doch
kannst du damit wirklich alles wahrnehmen? Ja, du kannst es sehen. Doch kannst du es auch riechen,
hören, fühlen, was sich da draußen befindet?
Auch wenn der Schleier – um einen anderen Begriff zu
verwenden – durchsichtig geworden ist, so ist er immer noch da und versperrt dir die Möglichkeit alles
so wahrzunehmen wie es wirklich ist. Erst wenn du die Glasscheibe, den Schleier, völlig entfernst,
dann ist das alles wahrnehmbar, was auch als das ‚Ganze‘ bezeichnet werden kann. Du spürst den
Wind, riechst die Blumen, fühlst die Wärme der Sonnenstrahlen auf deiner Haut. Dies alles kannst du
nicht, wenn die Scheibe noch da ist – und sei sie auch noch so durchsichtig.
Die Glasscheibe, den Schleier, zu entfernen ist eine Aufgabe, die jeder Mensch selbst machen muß.
Nur der einzelne Mensch kann für sich den Zeitpunkt bestimmen, der für ihn am geeignetsten
erscheint. Doch wann ist der geeignetste Zeitpunkt? Fragt euch selbst ob ihr noch Angst davor habt,
Angst vor dem was da draußen auf euch wartet. Fragt euch ob das da draußen jenes Leben ist, das ihr
für euch wählt. Es wird anders sein als hinter der Glasscheibe, sozusagen in einem geschützten Raum
– sehr anders. Wenn ihr keine Angst mehr habt davor und die zweite Frage für euch mit einem klaren
‚JA‘ beantworten könnt, dann ist der Zeitpunkt gekommen den Schritt zu wagen die Scheibe zu
entfernen – oder am besten gleich den Schritt zu eurer Haustür hinaus zu machen. Es mag durchaus
etwas im Bauch kribbeln. Das ist schon in Ordnung so. Eine gewisse Anspannung mag auch dabei
sein. Diese schärft eure Sinne und macht euch achtsam. Und dann erfreut euch an dem neuen
Lebensraum, der ihr für euch geöffnet habt.
Diese Analogie kann natürlich auch auf alle anderen Aspekte eures Lebens angewendet werden. Ihr
könnt euch erlauben Gedanken zu denken, die ihr früher abgelehnt habt. Ihr könnt euren Gefühlen
erlauben sich frei zu entfalten. Jedes Erlaubnis, und jede Erkenntnis daraus, erweitert euren Raum, sei
er nun physisch, mental, geistig, oder in welcher Weise auch immer.“
Inarda setzte fort:
„Die Erweiterung eures Raumes kann auch als persönliche, individuelle Ausdehnung betrachtet
werden. Je mehr ihr wahrnehmt, desto mehr dehnt ihr euch aus – und je mehr ihr euch ausdehnt,
desto mehr nehmt ihr war. Dies ist die eigentliche Evolution, die derzeit stattfindet. Vor langer Zeit
wurde der Mensch in seiner heutigen Form geschaffen. Seither hat sich eure Form kaum mehr
verändert. Diese Entwicklung, die physische Entwicklung, ist somit längst abgeschlossen. Jene
Evolution, von der ich gerade sprach, ist jene, daß ihr euch nun zu einem bewußten Menschen
entwickelt. Ich weiß, ‚bewußter Mensch‘, das habt ihr schon oft gehört und gelesen. Was bedeutet
dies aber? Hier möchte ich nochmals auf das Thema der Wahrnehmung zurückgreifen, so wie es Eiolo
soeben dargelegt hat.
Gehen wir zu dem Schritt zurück an dem ihr die schmutzige Glasscheibe vor euch habt. Lange habt ihr
diese vielleicht gar nicht beachtet. Irgendwann beginnt ihr diese schmutzige Glasscheibe anzusehen.
Warum seht ihr sie jetzt an? Nun, in eurer Bewußtheit hat sich ein Gedanke entwickelt, der euch sagt,
daß hinter dieser Scheibe etwas sein könnte. Ihr zieht zumindest die Möglichkeit dafür in Betracht. In
dem ihr diesen Gedanken zuläßt beginnt er in euch zu wirken. Wie von selbst richten sich eure Augen
immer wieder zu dieser Scheibe. Irgendwann fällt es euch auf, daß ihr ja gar nicht sehen könnt was
dahinter ist, weil die Scheibe so schmutzig ist. Euer Bewußtsein hat sich also in der Weise ausgedehnt,
daß dies schon mal möglich ist.
Da es euch nun bewußt ist, daß ihr nicht durchseht, beginnt ihr über Möglichkeiten nachzudenken die
Scheibe zu reinigen. Viele Gedanken gehen euch dabei durch den Kopf – nicht nur in Bezug auf das
Reinigen selbst. Nein, vielmehr die Gedanken daran, was sich denn dahinter verbergen wird, was ihr
dann sehen werdet. Stück für Stück reinigt ihr die Scheibe, und immer mehr könnt ihr vom Draußen
sehen und wahrnehmen. Euer Bewußtsein erweitert sich ebenso Stück für Stück – in Einklang mit
dem, daß die Scheibe immer mehr durchsichtig wird. Bis sie ganz gereinigt ist und ihr alles seht. Dies
bedeutet für euch einen regelrechten Bewußtseinssprung – je nachdem wie schnell oder zögerlich ihr
die Scheibe gereinigt hat. In dieses Stadium kommen immer mehr und mehr Menschen. So manche,
jene, die dazu ausgewählt wurden, beziehungsweise dies selbst gewählt haben, voranzugehen, sind in
diesem Stadium schon längere Zeit. Für sie ist der Zeitpunkt gekommen den Sprung ins Freie, den
Sprung nach draußen zu machen. Ja, sie müssen ihn als erste machen. Denn jene Menschen, die
folgen werden – und das wird fast die gesamte Menschheit sein – sollen die Möglichkeit haben auf
diese Erfahrungen zurückzugreifen.
Ihr kennt diesen Prozess auch als ‚Erwachen der Menschheit‘. Auch dies ist eine schöne Analogie
dessen was geschieht.“
Eiolo übernahm nun wieder die Ausführungen.
„Dies alles, das nun im Gange ist, ist ein laufender Entwicklungsprozess. Nichts geschieht wirklich
plötzlich. Manchmal mag es euch vielleicht so erscheinen, da eine Wahrnehmung spontan eure
Aufmerksamkeit sich lenkt. Dies ist jedoch das Ergebnis des Prozesses.
Mir fällt gerade ein, daß ihr ein Wort in der deutschen Sprache habt, das ‚Zufall‘ heißt. Es gibt kaum
eine Sprache auf eurem Planeten, die dieses Wort nicht in seinem Wortstamm kennt. In welcher
Bedeutung es von den irdischen Menschen verwendet wird ist mir durchaus bewußt. Ich möchte zwar
nicht in euren Wortschatz eingreifen, doch kann ich euch empfehlen, diesem Wort keine
Aufmerksamkeit mehr zu schenken. Denn es gibt einfach keinen Zufall. Alles, das in euer Leben tritt –
und sei es noch so spontan – hat nichts mit jener Bedeutung zu tun, die ihr diesem Wort gebt.
Vielmehr ist alles in einer kontinuierlichen Entwicklung, die es zu einem gegebenen Zeitpunkt
ermöglicht, daß dieses spontane Ereignis in euer Leben tritt. Wobei man in diesem Fall im Grunde
nicht einmal von spontan sprechen kann, sofern man genau diesen Entwicklungsprozess mit
berücksichtigt. Ein wesentlicher Aspekt dieses Prozesses ist die bewußte oder auch unbewußte
Bereitschaft dafür, daß dies in der Form geschehen kann, wie sie sich euch präsentiert. Wie gesagt,
auch wenn ihr euch dessen nicht bewußt seid, so geschieht es trotzdem. Denn es ist nicht die Frage ob
ihr aus dem Verstand heraus dafür bereit seid, sondern ob es eine logische Folge eures
Entwicklungsprozesses ist.
Wie bereits mehrfach angesprochen, geht dieser Prozess immer schneller vor sich. So manche von
euch haben mittlerweile ein Stadium erreicht, daß durchaus mit einer spontanen Erweiterung eures
Bewußtseins beschrieben werden kann. Hier kommt wieder der Übergangsprozess von der Welle zum
Puls zum Tragen. In diesem Zusammenhang darf ich euch daran erinnern, daß die Welle eine lineare
Ausdehnung hat und somit Informationen von einem Ende zum anderen eine gewisse Zeit brauchen.
Je mehr der Puls wirkt, desto schneller verläuft der angesprochene Prozess. Der Puls bewirkt, daß jede
Information sofort verfügbar ist – und vor allem die Wirkung im gleichen Moment eintritt.
Dieser Übergang, um es nochmals zu erwähnen, geschieht gerade jetzt. Aus unserer Sicht können wir
sagen, daß dies der eigentliche Evolutionsschritt ist, den die Spezies Mensch derzeit durchläuft.“
Nun übernahm Inarda wieder.
„Was also in den kommenden Wochen – um wieder einmal eine irdische Zeitangabe zu verwenden –
geschieht ist, daß sie genau den vorhin angesprochenen Sprung machen. Und darum richte ich mich
nun direkt an diese Menschen. An wen ich mich dabei wende, das wird jeder einzelne von euch selbst
spüren.
Liebe Menschen, die ihr bereit seid den größten der Schritte eures Entwicklungsprozesses zu tun, habt
den Mut dazu. Ich zweifle in keiner Weise an eurem Mut, denn ihr habt ihn schon so oft gezeigt. Ihr
irdischen Menschen seid derart mutige Wesen, daß es – gemessen an all dem Bisherigen – lediglich
einen weiteren Schritt bedeutet. Einen Schritt, der euch wieder viel Neues zeigen wird, vieles sich auch
anders zeigen wird, als ihr bisher geglaubt habt, daß es ist. Wann es für jeden einzelnen von euch der
Fall sein wird, daß ihr diesen Sprung macht, das vermag ich nicht zu sagen. Ihr werdet es selber
spüren. Auch wie dies genau ablaufen wird kann ich euch nicht mitteilen. Es wird eurem eigenen, ganz
speziellen, Weg entsprechen. Ihr braucht uns nicht zu rufen oder uns um unsere Hilfe und
Unterstützung zu bitten. Dies ist nicht nötig. Wir sind immer da. Ihr habt immer jemanden von uns –
von welchem Planeten, Sternensystem, oder was auch immer – an eurer Seite.
Dies gilt übrigens in gleichem Maße für alle Menschen. Ich weiß, es wurde euch immer gesagt, daß ihr
um unsere Unterstützung bitten müßt. Dies ist nun nicht mehr nötig. Der gesamte Prozess hat
bewirkt, daß wir nun direkt an eurer Seite sind. Das einzige um was ich euch bitte ist, daß ihr mit uns
kommuniziert. Oder um es für euch geläufiger zu sagen: daß ihr mit uns redet. Auch wenn ihr uns
noch nicht sehen könnt, so könnt ihr uns trotzdem wahrnehmen. Dies ist meine Bitte an euch.“
Am „Band des Diktiergerätes“ war jetzt wieder eine kurze Pause zu vernehmen. Vielleicht ist es eine
gute Idee auch beim Lesen eine kurze Pause einzulegen um die Bedeutung von Inardas Worten
wirken zu lassen.
„Somit beenden wir unsere Informationen. Viele Themen haben wir angesprochen. Vieles – so hoffen
wir – auf verständliche Weise erläutert. Dir, mein Lieber, danken wir, daß du dich bereit erklärt hast
diese Informationen in dir aufzunehmen. Wir wissen, daß du sie niederschreiben und veröffentlichen
wirst. Dies war einer der Gründe warum wir uns an dich gewandt haben. Wenn du uns brauchst, dann
sei dir gewiß, daß wir an deiner Seite sind.
So verabschieden wir uns mit den galaktischen Gruß ACHOIO ACHATA.“
Diese Worte sprachen Eiolo und Inarda gemeinsam. Es folgten noch einige ganz persönliche Worte,
die ich nicht veröffentlichen werde. Sie sagten auch zu, daß ihr, liebe Leser, Fragen stellen könnt.
Manche haben dies schon getan. Wenn es zur Zeit eine konkrete Frage gibt, dann schickt sie mir bitte
nochmals. Ich habe mit den beiden vereinbart, daß ich die Fragen zusammenfassen werde und wir
diese in nächster Zeit besprechen werden. Die Fragen und Antworten werde ich dann ebenfalls
veröffentlichen. Wenn ihr eine Frage habt, die nicht veröffentlicht werden soll, so schreibt es mir
bitte dazu. Bleibt auch mir noch euch zu danken für die vielen Rückmeldungen, für die wunderbaren
Worte die ihr mir – in welcher Form auch immer – übermittelt habt. Ein herzliches Dankeschön dafür.
Nun ist also das „Band des Diktiergerätes“ zu Ende. 14 Teile zu 3 Seiten – macht also insgesamt 42
A4-Seiten. Es mag vielleicht viel sein, doch war es mir eine Freude diese Informationen
niederzuschreiben und zu veröffentlichen. Ehrlich gesagt bin ich auch etwas traurig jetzt, daß es
vorbei ist und mir laufen die Tränen über die Wangen – auch angesichts der persönlichen Worte, die
mir die beiden noch gesagt haben. Ich danke euch von Herzen. Seid umarmt.

Gerhard Praher, 07.12.2015, gerhard@aeri.at